Die Serie an sich bedient eigentlich alle High School Klischees, die wir so kennen. Politisch korrekt respektive Ami-TV-konform sind alle relevanten Zielgruppen vertreten. Der blonde Cheerleader/inkl. Teenagerschwangerschaft, die sexy Latina/bissig und bisexuell, der Quarterback/exkl. viel Grips dafür mit Herz, die Drama-Queen/schwul, der High School Pimp/inkl. vieler Komplexe, die jüdische Diva/inkl. nerviges Getue und grossen Ambitionen, der Rollstuhlfahrer/und sein grösster Wunsch, die promiskuitive Dumpfbacke/nein, leider nicht so clever wie Kelly Bundy, die Stimme der afro-amerikanischen Minderheit/mit HAMMER-Organ, die Stotterin in Spe/zufällig Asiatin und wieso muss eigentlich jeder Teenager einen Spleen haben?, vergessen möchte ich natürlich auch nicht den Justin-Timberlake-Klon aka Mr. Schu / Glee-Lehrer mit Geltungsdrang und Hang zum Haargel / geschieden / übertreibt es gerne mal bei seinen Showeinlagen… Wieso sollte man also trotzdem rein schalten? An den schauspielerischen Leistungen liegt es nicht wirklich, aber die Songs sind meist wunderbar ausgesucht und teilweise sensationell umgesetzt. Wer Musik mag, sollte sich diese Serie nicht entgehen lassen. Natürlich wird an Theatralik nicht gespart, aber allein die Kommentare von Sue Silvester reissen manch schwachen Moment wieder raus.
Hier meine Top Ten der 1. Staffel :
Imagine (Soundtrack Version) – lead by Mercedes & Glee Cast
Last Name – lead by April & Glee Cast
Rehab – Vocal Adrenaline
Don’t stop believin‘ (1. Version) – Glee Cast
Smile (by Charlie Chaplin) – lead by Rachel & Glee Cast
Somebody to love – Glee Cast
Dream a little Dream of me – lead by Artie & Glee Cast
Mercy – Vocal Adrenaline
Maybe this Time – April & Rachel
Good Vibrations – Puck, Finn & Mercedes